BackBackMenuClosePlusPlusSearchUluleUluleUluleChatFacebookInstagramLinkedInTwitterYouTubefacebooktwitter

Enchanted beats

Ein Experiment über zusammen-machen, mit anderen machend

Über den Projekt

Wofür ist das eingesammelte Geld?

Transparente Logistik:

Wir haben uns dazu entschlossen diese crowd-funding Kampagne zu starten um die absoluten Minimal-Kosten für die Produktion und das Filmen des Enchanted Beats Projekt zu decken. Deshalb würden wir uns über jede Unterstützung für dieses Projekt freuen.

Wir wollen unsere Freunde, die mit uns an diesem Projekt arbeiten nicht ausbeuten. Aber bei DIY-Projekten wird Arbeit oft gar nicht, oder nur ideell entlohnt. Entzaubert und Enchanted beats sind jedoch DIY-Projekte. Aber dieses Mal möchten wir der Ausbeutung von Arbeit und Talent wenigstens mit einem symbolischen Betrag entgegen wirken. Deshalb wollen wir versuchen unsere Kern-Mitarbeiter wenigstens etwas zu entlohnen. Das sind im Genauen Menschen die an der Kamera, am Sound und am Catering während den 10 geplanten Drehtagen arbeiten.

Über den Projektträger

Die kreativen und erschaffenden Menschen hinter Enchanted sind:

Konzept und Regie:

  • James Rosalind
  • Maria Mitsopoulou

Produktion: 

  • Rene Kaiser

Kamera und Konzept:

  • Natalia Sanhueza

Kamera:

  • Zoe Manta
  • Frank Ollias

Sound:

  • Markus Bauer

Sound-Assistenz:

  • Julian Peterson 

 

James Rosalind:

2008-2012: Film-Arche e.V. Berlin

James Rosalind ist ein Filmemacher, geboren und aufgewachsen in Wanstead, im Osten von London. James lebt in Berlin und studierte das Handwerk der Filmemacherei bei der Filmarche e.V. für 6 Jahre. Mit seiner Erfahrung und Kenntnis der unabhängigen Filmszene von Berlin ist James nun bereit für ein neues Projekt – Enchanted beats.

Darin verarbeitet er ebenso seine Erlebnisse als Teil der queeren Community im Schwarzen Kanal, wo er mehrerer Jahre lang lebte. Dort war er auch einer der Menschen die das Entzaubert Festival vor 7 Jahren ins Leben riefen.

James‘ Arbeit ist auf unabhängige no-budget Filme und Dokumentationen fokussiert die von queeren und lesbischen Themen handeln. Immer wieder stellt er fest, dass Frau-zu-Mann-bezogene queere Geschichten und Erzählungen weiterhin in der Welt des Filmes unterrepräsentiert sind. Deshalb versucht James seinen Teil zur Umkehrung dieser Verhältnisse beizutragen.

Werke (Auswahl):

2008 - the Alien under the Party Wagon; 10min: Ein Mockumentary-Kommentar zu Immigration mit einem rosaroten Außerirdischen im queeren Wagenplatz Schwarzer Kanal in Berlin.

2010 - Arbeit für Alle; 3min: Eine Trans*-Person kommt wenig Verständnis in einem Vorstellungsgespräch im Job-Centre entgegen.  

2012 - 11,000 Angels, Dancing on the Head of a Pin; 16min: Eine Gruppe queere Freunde badet und tanzt an einem See. Eine Person der Gruppe besucht während dessen eine alte Bekanntschaft und verpasst eine intensive Erfahrung.

2012 - Access Wanted; 52min (documentary film): Erinnerungspolitik im heutigen Deutschland ist immer noch nicht vollständig verankert, vor allem was vergessene (Rand)Gruppen betrifft. Besonders junge Mädchen und Frauen welche als ‚entartet‘ galten und dafür verfolgt wurden werden kaum beachtet. Werden ihre Geschichten erzählt? Von Wem? Sollten es Akademiker, Überlebende, oder Graswurzel-Initativen der Erinnerungspolitik sein?

2014 - Rabbit-Holing; 25min: Ein Wochenende in einem Landhaus nimmt eine Wendung zum Schlechten als der Nachbar zu besuch kommt.

2014 - the Lovers of my Lover; 6min: Zwei Liebende der gleichen Liebenden Person treffen sich zum ersten Mal.  

2014 - episode 3: gay abandon; 23 min: Ein freudvolles Sex-Date im Wald zieht schlechte Konsequenzen nach sich.

 

Maria Mitsopoulou aka Maria F Dolores:

Bildende Kunst an der Aristotle University of Thessaloniki (1998-2003)

Visuelle Kunst, Performance und interdisziplinäre Methoden, Fakultät der Bildenden Kunst San Carlos, Universidad Politècnica de Valencia (2001-2002)

Master in Studien und Projekte Visueller Kultur, Universität Barcelona (2004-2006); mein Forschungsinteresse lag in kollektiven Erziehungswissenschaften und der Demokratisierung von Repräsentations-Instrumenten jugendlicher Risikogruppen.

Durch die Dokumentation und innovativen Schaffung von Handlungen kreiert, erfasst und reproduziert M.M. kollektive und individualisierte Prozesse und Momente kulturellen Widerstandes. M.M. setzt den Beobachtungsschwerpunkt auf den sich aus Netzwerken von Normalisierung und Kontrolle herausschälenden Körper um Performanz zur alternativen Wissensgenerierung einzusetzen. Diese alternativen Wissen („knowledges“) erlauben die Schaffung von Zuständen in denen intellektuelle und emotionale Zufriedenheit erlangt werden können. Dabei wird der künstlerische Vorgang nicht als eine Inszenierung, sondern als ein erschaffender Prozess als konfrontierendes Werkzeug. Dieser Prozess startet vom persönlichem zum kollektiv-gesellschaftlichem hin, und begegnet dadurch dem ‚Anderen‘ um neue Wege des Seins und Machens zu lernen, teilen, produzieren, und daran zusammenzuarbeiten.

M.M. bezieht Erfahrungen mehr aus gesellschaftlichen Bewegungen als aus künstlerischen Sphären. Deshalb besteht für M.M. ein größeres Interesse in der Herstellung von Präsenz als von Repräsentation. Mit ausschlaggebend hierfür war die Arbeit in Gruppen die private und öffentliche Sphären und Queer-Theorie und Feminismus miteinander verglich und verschränkte. Seit 2011 werden gemeinsam mit Paula Pin durch die Transnoise Plattform hybride post-Identitäten, Recycling von kostengünstigen Technologien, open code und Lärmerzeugung erforscht.

Momentan kollaboriert M.M. mit QuimeraRosa im AKLR cyborg Projekt. Dies ist eine transdisziplinäre Performance in der sie gemeinsam die Möglichkeiten ausloten um neue Brücken zwischen Kunst, Technologie und Hexerei unter queer-feministischer Theorie in ritualisierter Form zu schlagen.

Zwischendurch hat M.M nun das Filmprojekt Enchanted beats gestartet. Darin werden die Intersektionen von DIY-Organisationsstrukturen, der Wahrnehmung von Zeit und emotionale Bindungen erkundet, gemeinsam mit den Diskursen und Umständen in denen sich die Berliner queere Szene befindet und stetig weiter formt.  

Mehr Arbeiten können auf M.M.s Blog eingesehen werden.


René Kaiser:

René schloss seinen Master in Geschlechterstudien an der Universität von Amsterdam ab und strebt weitere Forschungen im Bereich Neuer Materialismus und Aktivismus an.

Trotz seines akademischen Hintergrundes kann René ein starkes Erfahrungsportfolio in Queer-Aktivismus und ein zugehöriges Netzwerk vorweisen. Dies hatte er sich hauptsächlich während seiner Zeit im europäischen Ausland erarbeitet, wo er besonders in Amsterdam im queer-politischen Untergrund aktiv war. Dort war er auch mehrfach in der Organisation des Autonomous Festival for Queer Politics (Autonomen Festivals zu Queerer Politik) - früher Queeristan – beteiligt. Ebenso war René am Slutwalk Amsterdam 2011 beteiligt, dem TranScreen Festival 2013. Bis heute halten sich die dort geknüpften Beziehungen und breiten sich weiter aus in der Welt.

Seit 2014 ist René wiederin Deutschland aktiv, bisher mit Queerulant_in, einem im Kollektiv erstellten, kostenlosen Magazin zu queerer Politik und Praxis, und nun Enchanted beats.

 

Mehr Informationen zu den weiteren fabelhaften Mitgliedern in unserem Team kommen bald!

FAQ

Wenn Sie noch eine unbeantwortete Frage haben, können Sie sich direkt an den Projektträger wenden.

Eine Frage stellen Dieses Projekt melden