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Pour sauvegarder les abeilles noires de provence!

...à Pié Fourcha

Über den Projekt

WER SIND WIR ?

Ein Verein, gegründet in 2014, zu dem französischen Verband SPORT FÜR ALLE gehörig (Fédératio Française des Sports Pour Tous). Wir befinden uns in einem kleinen Dorf in 1.200 m Höhe, LE VERNET.

Dieser Ort liegt im Tal des Flüsschens LA BLANCHE, auf halber Strecke zwischen DIGNE und SERRE-PONCON, und er zählt normalerweise weniger als 100 Einwohner, im Sommer allerdings mehr als das

Doppelte. Der Verein 3V04 ist gemeinnützig und stellt seine Arbeit in den Dienst unterschiedlicher Aktivitäten, sei es im Bereich der Erziehung und Ausbildung, der Kultur oder des Sports. Er ist offen für alle und wirkt für die Erhaltung und Erstarkung der gesellschaftlichen Bande.      

Sein Name “VIVE LA VIE AU VERNET” („Es lebe das Leben in Le Vernet“) wurde durch das Drama des Flugzeugabsturzes, welches die Menschen dieser Bergregion in tiefe Trauer gestürzt hat, auf eine harte Probe gestellt.

Trotz dieser Katastrophe haben wir aber die Hoffnung nicht aufgegeben, und uns auf die Suche nach Lösungen gemacht, wie die Dorfbewohner sich « ihren » verletzten Berg zurückholen können. Die Arbeiten, die erforderlich waren um den Bergungskräften den Zugang über den Bergpass „Col Mariaud“ zur Absturzstelle zu ermöglichen haben gleichzeitig dem Weg zu einem verlassenen Weiler geöffnet: Pié Fourcha, in 1.300 m gelegen, verlassen und von der wilden Natur in Besitz genommen…

Ein Projekt zum teilweisen Wiederaufbau dieses Weilers, an der Wegkreuzung von Viehhandel und religiösen Traditionen gelegen, ist daraufhin entstanden. Es findet seine ganze Bedeutung darin, diesem Ort wieder Struktur, Sinn und Leben zu geben, unter Einbeziehung von international zusammengesetzten Jugendgruppen, quasi als Antwort auf die 19 Nationalitäten, die vom Absturz betroffen sind.

Im Sommer 2016 haben die ersten internationalen Jugendcamps stattgefunden, mit dem Ziel, diesem Erbe der Menschheit wieder Wert und Sinn zu geben: die ersten „Zusammentreffen von Weltbürgern in Pié Fourcha“ jeweils zwei Wochen im Juli und im August mit jungen Menschen aus Frankreich, Deutschland und Spanien, und mit der Hoffnung, die Anzahl Nationalitäten in Zukunft zu vergrößern.

Die genauere Erkundung der näheren Umgebung hat, unter mehr als hundertjährigen Büschen und Sträuchern, eine als Amphitheater konzipierte Anlage von aus Baumstämmen gefertigten Bienenstöcken zu Tage gebracht, apied auf Französisch. Und plötzlich wurde auch der Name Pié Fourcha des Weilers vor unseren Augen klar und deutlich: Bienenstöcke (apied), gelegen an der Weggabelung (franz. fourche: die Gabelung) des Viehhandels und der pastoralen Wanderungen.        

Diese sehr bewegende Entdeckung, an einem von der 2.100 m hohen, felsigen Gebirgskette des UBAC geschützten Ort, ohne Elektrizität, ohne Antennen, ohne die zahlreichen, menschverursachten Störungen, hat eine Idee reifen lassen - den Willen, an dieser Stelle die Biene wieder heimisch werden zu lassen, und zwar mit dem einzigen Ziel: ihren Platz in der Natur wieder einzunehmen, sich zu vermehren, ohne Gegenleistung und mit so wenig Eingriffen durch Menschen wie möglich.

Unser Ziel, diesen fleißigen, aber bedrohten Sammlerinnen von Nektar und Honig hier wieder einen Lebensraum zu verschaffen, geht Hand in Hand mit den bedeutsamen Initiativen vieler Vereine, wie zum Beispiel POLLINIS, die gegen die Verbreitung von Neonicotinoiden und anderen giftigen Pestiziden kämpfen, oder LES COLIBRIS, die unter der Leitung des weisen Pierre RABHI nach alternativen Lösungen suchen, mit Respekt für unsere Mutter Erde…   

Unser Projekt ist wie ein tiefes Luftholen in Anbetracht der Katastrophe, und es ist gleichzeitig Ausdruck unserer Entschlossenheit. Es wird keinen Handel mit Produkten dieser Bienen geben, wir wollen ihnen nur einen geschützten Raum bieten, diesen wunderbaren, symbolhaften Wesen, Quelle des Lebens, der Kommunikation, des Teilens und der Anpassung, trotz all‘ der widrigen Lebensumstände.

In diesem Sommer werden wir die Verbindung zu Mexiko herstellen, und vier junge mexikanische Mayas in unseren Sommercamps willkommen heißen: Ziel ist es, eine Partnerschaft mit der Stiftung MELIPONA MAYA einzugehen, die Weltberühmtheit dadurch erlangt hat, dass sie die Heilige Biene der Mayas auf der Halbinsel Yucatan wieder heimisch gemacht hat. Hierdurch bekommen wir die Möglichkeit zum Austausch verschiedener Imkereitechniken. Diese MELIPONA Bienen sind bekannt für ihre Sanftheit und Ruhe. Sie haben blaue Augen, stechen nicht und sind somit Symbole des Friedens und der Gewaltlosigkeit.

Hierzu haben wir uns an die Europäische Imkervereinigung gewandt, da unser gute Willen alleine einfach nicht ausreicht, um diesem Vorhaben gerecht zu werden.

Wir danken ganz herzlich Elodie SMAILI, die uns die schönsten Photos von Le Vernet zur Verfügung gestellt hat. Um diese Freude mit anderen zu teilen : elodiesmaili.wixsite.com/photography

Wofür ist das eingesammelte Geld?

Teil Einmalige Ausgaben

4 Bienenstöcke aus Baumstämmen         1.600 EUR

3 Bienenstöcke (horizontal, mit Scheibe) 1.500 EUR

7 Bienenvölker                                         1.400 EUR

Transport                                                     500 EUR

Anleitung, Expertenberatung                      400 EUR

Kleinausgaben                                            300 EUR

                                                                 5.700 EUR

2.     Teil Ausbildung und Nachverfolgung

12 Tage (Minimum) à 280 EUR               3.360 EUR

Reisepauschale                                         600 EUR

                                                               3.960 EUR

                                          Summe        9.660 EUR

FAQ

Wenn Sie noch eine unbeantwortete Frage haben, können Sie sich direkt an den Projektträger wenden.

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